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Mangara

Mangara - Traumpfade
Musik als Rückzugsgebiet, Raum aus Tönen.

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Nach seinen Beiträgen zum im Sommer 2006 erschienen Berlienna Productions Label-Sampler „digital music – analogue soul“ veröffentlicht mit mangara nun der erste Künstler des Berlin-Wiener Künstlerkollektivs ein Solo-Album (Details unter www.mangara.at).

Auf Traumpfade erzählt der Wiener Sänger, Songwriter und Produzent mangara Geschichten von Liebe und Trennung, Ruhe und Rastlosigkeit, Zuversicht und Verzweiflung.

9 intensive Songs über die Kunst und Kraft die daraus entsteht negative in positive Energie umzuwandeln und in Form eines Albums in Musik zu gießen.

mangara verdichtet seine Pop- und Rocksongs mit progressiven elektronische Beats und Sounds zu einem kraftvollen, einzigartigen Stilmix. Authentizität trifft auf durcharrangierte Produktionen, Nähe auf Distanz, Grooves auf Songstrukturen. Persönliche, deutschsprachige Texte als tragendes Element und Kontrast zur distanzierten Kälte der elektronischen Produktion.

File under: Contemporary electronic singer-songwriter Popmusic? You name it!

Angefangen hatte alles ganz klassisch mit Blockflöte, Schul- und Kirchenchor. Die Flöte und Barockmusik wurde jedoch bald durch Saxophon und Jazz-Improvisation (10 Jahre Saxophonunterricht bei Jazz-Saxophonist und Förderer Sigi Finkel), der Chor durch die immerhin 8 Jahre bestehende Punk-Pop-Crossover Band Nerz ersetzt.

Als Jazz und Rock andere Wege einschlagen beschließt mangara 2004 ein Album mit Songs aufzunehmen, die in seinen bisherigen Projekten keinen Platz hatten. Mit deutschsprachigen Texten versehen, akustisch und intim sollte es werden – erste „unplugged“ Ergebnisse überzeugten nicht. Längst hatte ihn die Klangästhetik der elektronischen Musik in seinen Bann gezogen.

Doch können Songstrukturen mit persönlichen Texten und Melodien in elektronischem Gewand funktionieren? Anstatt als DJ anzufangen oder Clubtracks zu produzieren stattet mangara sein Homestudio mit Synthesizern, Computer und Sequenzern aus. Die beiden Welten werden verbunden, direkt Erlebtes zu ersten Songs – Sounds und Melodien wachsen zusammen, bewegen sich, verschmelzen zum charakteristischen mangara Sound.

Um den Sound zu perfektionieren holt er sich Verstärkung. Er kontaktiert den Berliner HipHop Soul-Produzenten fanatique bei dem er 2001/2002 in Berlin zufällig ein WG-Zimmer bewohnt hatte und involviert Sound- und Beat-Tüftler trittschall. Gemeinsam mit dem Hannoveraner Sänger und Songschreiber ed gründen Sie Berlienna Productions und veröffentlichen Anfang 2006 den Projekt Sampler „digital music – analogue soul“ auf dem erstmals 3 mangara Songs zu finden sind.

Mit dabei auch die Wiener KonsortenTM in deren Wiener Studios alle Songs abgemischt wurden. Gemastert wurde in den Legendären Amann Studios (Cristian Fnnesz, B.Fleischmann, Rebekka Bakken, Sofa surfers).
Nichts mit Musik hat der Name mangara allerdings nur vordergründig zu tun, entstammt er doch einer Zauberkarte eines Fantasy-Rollenspiels.

„Ähnlich dieser Abenteuer-Welt ist Musik ist für mich Rückzugsort und Parallelwelt in der wir die Welt anders wahrnehmen, aus ihr flüchten können.“, sagt mangara über die Musik auf Traumpfade, die für ihn die Freiheit zu träumen in sich trägt.

Den Albumnamen hat er dem deutschen Titel des Buchs „Songlines“ von Bruce Chatwin entlehnt. „Das Land der Aboriginies erschließt sich in diesem Buch über Musik. Songs beschreiben den Weg durch ihre Welt indem die Lieder der Ahnen gesungen werden. So entsteht eine musikalische Landkarte & Lebenslinie, ein Lied ist gleichzeitig Karte und Kompass.“ Für mangara ist Musik Landkarte & Lebenslinie.

„Traum im Sinne von streben, erträumen. Pfade als verträumter Begriff für Weg, den zu gehen nicht stehen zu bleiben bedeutet.“, erklärt mangara Traumpfade noch einmal während die Klänge des letzten Songs „Blick zurück“ verhallen und den Zuhörer mit sich und seinen Gedanken alleine lassen.